Läuse und Nissen

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Läuse Tipp

 

Kopfläuse können nicht springen oder fliegen. Sie halten sich überwiegend an der Kopfhaut auf und können insbesondere bei Haar- zu Haarkontakt, aber auch durch Kämme, Bürsten, Mützen, Helme, Handtücher, Gaderoben, Betten und Sitzpolster (auch Bus- und Autositze) leicht übertragen werden.

 

Als Ursache ist nicht die Hygiene in den Familien bzw. Einrichtungen zu sehen, sondern die vielfältigen Übertragungsmöglichkeiten im Alltag aller Menschen.

 

Auch das normale "kindliche Distanzverhalten" (kuscheln verkleiden, frisieren usw.) begünstigt ein unbemerktes Überlaufen, insbesondere im Kindergarten und Schule. 

 

Wenn Sie lebende Läuse oder Nissen finden, sollten sie unverzüglich eine Behandlung mit einem Mittel gegen Kopfläuse durchführen. In diesem Fall sind Sie auch zur Mitteilung an den Kindergarten, die Schule, den Sportverein usw. verpflichtet. Alle engen Kotaktpersonen sollten kontrolliert werden (Familienmitglieder, Freunde, Mitbewohner). Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt, eine Apotheke oder das Gesundheitsamt.

 

Läusemittel sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich, sie können aber auch vom Arzt verordnet werden; bei Kindern bis 12 Jahre trägt in der Regel die Krankenkasse die Kosten. Es ist unbedingt die Gebrauchsanweisung zu beachten, damit alle Läuse und Nissen entfernt werden.

 

Bettwäsche, Handtücher, Unterwäsche sollte mindestenst bei 60 Grad C (länger als 10 Minuten) gewaschen und nach Möglichkeit im Wäschetrockner getrocknet werden. Bügeln ist ebenfalls zu empfehlen. Feinwäsche, Wollmaterialien, Jacken, Fahrradhelme, Autokindersitze, Kuscheltiere und Ähnliches kann 1 Tag  in einem Plastikbeutel in einer Gefriertruhe (kein Gefrierfach) bei mindestens  18Grad C entlaust werden.

 

Nicht sofort benötigte Materialien können (ungewaschen und trocken) über 2 Wochen in einem fest zugebundenen Plastiksack bei Raumtemperatur gelagert werden. Über diesen Zeitraum verhungern die Läuse und Nissen.

 

Polstermöbel sollten gründlich abgesaugt werden, im Zweifelsfall bei guter Lüftung mit einem Läusespray einsprühen.

 

Informieren Sie die Einrichtung ( Schule usw.) unverzüglich. An die Erziehungsberechtigten der anderen Kinder sollte vorsorglich "anonym" ein Hinweis gegeben werden, damit " entlaufene Läuse" schnell  entdeckt werden können.

 

Das Besuchsverbot bei befallenen Kindern besteht so lange, bis durch eine wirksame Behandlung eine Weiterverbreitung ausgeschlossen ist. Eine zweite Behandlung ist in der Regel nach 8-10 Tagen erforderlich. Lassen Sie sich vom Arzt bescheinigen, dass das Kind unbedenklich die Einrichtung wieder besuchen kann.

 

Da Läuse regelmäßig meistens in Frühjahr und im Herbst überall da auftauchen, wo viele Kinder zusammen kommen, sollten vorbeugend die Haare und Kopfhaut ( vor allem in der Nähe derHaarwurzeln) wöchentlich kontrolliert werden. Eine Spülung mit Essigwasser (altes Hausmittel) sowie einige Tropfen Teebaumöl hinter dem Ohr wirken oft Wunder, denn diese Gerüche mögen Läuse nicht.

 

Lassen Sie sich durch Medien nicht verunsichern. Die Läusearten, die bei uns auftreten, lassen sich nach wie vor mit den vom Arzt verordneten Mitteln bekämpfen.

       

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